1/5/2025

Physikalischer Fun Fact: Warum Richtfunk (theoretisch) schneller ist als Glasfaser

01.05.2025 - Richtfunk schneller als Glasfaser? Rein physikalisch stimmt das! Erfahre, warum elektromagnetische Wellen im Richtfunk Lichtgeschwindigkeit erreichen – und wann Richtfunk eine echte Alternative zur Glasfaser darstellt.

Physikalischer Fun Fact: Warum Richtfunk (theoretisch) schneller ist als Glasfaser

Dass Glasfaser als schnellste Technologie für Datenübertragung gilt, ist unbestritten. Dennoch gibt es einen interessanten physikalischen Aspekt, der überrascht: Richtfunk ist – rein physikalisch betrachtet – schneller als Glasfaser.

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Wie kann das sein? Schauen wir uns das genauer an.

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Elektromagnetische Wellen in der Luft: Nahezu Lichtgeschwindigkeit

Richtfunk überträgt Daten per elektromagnetischer Wellen, die sich durch die Luft bewegen. Diese bewegen sich nahezu mit Lichtgeschwindigkeit, also rund 300.000 Kilometer pro Sekunde.

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Die Luft selbst bietet so gut wie keinen Widerstand oder Brechungseffekte für diese Frequenzen. Damit erreichen die Signale nahezu die maximale Geschwindigkeit, die laut den Gesetzen der Physik möglich ist.

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Licht in Glasfaser: Gebremst im Quarzglas

Glasfaser hingegen nutzt Licht zur Datenübertragung – allerdings nicht im Vakuum, sondern im Quarzglas der Faser. Hier wird das Licht durch den Brechungsindex des Materials verlangsamt, in der Regel auf etwa 200.000 Kilometer pro Sekunde.

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Das heißt: Physikalisch bewegt sich das Signal im Glasfaser-Kabel langsamer als ein Richtfunksignal durch die Luft.

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Macht das einen praktischen Unterschied?

In der Praxis fällt dieser Unterschied bei normalen Verbindungen (innerhalb von Städten oder Ballungsräumen) kaum ins Gewicht.
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Was wirklich zählt, sind Faktoren wie:

  • Bandbreite: Hier hat Glasfaser in der Regel die Nase vorn und ist nahezu unbegrenzt skalierbar.
  • Ausfallsicherheit: Glasfaser liegt unterirdisch und ist wetterunabhängig.
  • Verfügbarkeit: Glasfaser ist vielerorts noch im Ausbau, nicht überall verfügbar.
  • Gesamtkosten (TCO): Glasfaseranschlüsse sind oft teuer in der Erschließung.

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Wann Richtfunk die bessere Wahl ist

Gerade dort, wo keine Glasfaser liegt oder Redundanz gefragt ist, spielt Richtfunk seine Stärken aus:

  • Schnell realisierbar: Oft in wenigen Wochen einsatzbereit.
  • Kostenattraktiv: Meist günstiger als Tiefbau für neue Glasfasertrassen.
  • Hohe Stabilität: Bei professioneller Planung äußerst zuverlässig.
  • Gute Skalierbarkeit: Moderne Richtfunksysteme bieten Gigabit-Bandbreiten.

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Fazit: Physikalisch schneller – und in vielen Szenarien hochinteressant

Auch wenn Glasfaser beim Thema Bandbreite und Langlebigkeit die Benchmark bleibt, ist es spannend zu wissen: Rein physikalisch schlägt Richtfunk die Glasfaser in puncto Geschwindigkeit.

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Und: In vielen Projekten kann Richtfunk eine ideale Ergänzung oder Alternative sein – sei es für Primäranbindungen in schwer erschließbaren Regionen oder als redundante Backup-Strecke für kritische Infrastrukturen.

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Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gern zu Ihrer individuellen Richtfunklösung.

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